Tomaten mit Calciummangel und Blütenendfäule
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Was tun gegen Blütenendfäule bei Tomaten

So schaffen Sie schnell und einfach Abhilfe bei einem Befall mit der Tomatenkrankheit.

Was ist Blütenendfäule?

Die Krankheit äußert sich durch braune Flecken an den noch grünen Tomaten. Die Flecken treten dabei direkt gegenüber des Stielansatzes auf. Die betroffenen Stellen fallen mit der Zeit ein und werden hart. Manchmal fallen die befallenen Früchte gänzlich ab. Die Blütenendfäule tritt in den Sommermonaten von Juni bis August auf – typischerweise dann, wenn die Tomaten Früchte tragen.

Tomatenstricken Phytophthora (Phytophthora Infestans oder Krautfäule) in Gemüsegarten, Nahaufnahme.

Krautfäule (Braunfäule) bei Tomaten

So erkennen und bekämpfen Sie die Pilzkrankheit wirkungsvoll.

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Große Tomaten sind anfälliger

Tomatensorten, die große Früchte bilden wie z. B. Ochsenherz sowie verschiedene Fleischtomaten sind öfter betroffen. Bei Cherrytomaten tritt die Blütenendfäule selten auf.

Was tun gegen Blütenendfäule?

  1. Genügend Wasser. Die Krankheit wird nicht durch einen Pilz, sondern durch eine physiologische Störung ausgelöst, die wiederum durch einen Mangel an Calcium entsteht. Oft verfügt der Boden über genügend Calziumreserven, doch die Tomatenpflanze kann das Element nicht oder nur ungenügend aufnehmen. Wichtig ist deshalb eine regelmäßige Bewässerung, da Calzium durch den Wasserstrom innerhalb der Pflanze verteilt wird.
  2. Calciummangel beheben. Dazu führen Sie eine Spritzung mit WUXAL Calciumdünger durch. Dabei besprühen Sie sowohl die Blätter als auch die Früchte.  Bei Tomaten, die bereits die typischen Flecken aufweisen, können Sie den Schaden nicht mehr rückgängig machen. Diese entfernen Sie am besten sofort. Die anderen Früchte erholen sich in der Regel nach 1–2 Spritzungen.
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